Herkunft & Terroir Spezial #7 – Bordeaux

Von links oben bis rechts unten

Das Weinbaugebiet Bordeaux, das Bordelais ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Qualitätswein der Welt. Etwa 3.000 Châteaus erzeugen die weltberühmten Weine. Und sie sind auch die Protagonisten des im Bordelais einzigartigen Klassifizierungssystems, Lagen spielen hier eine untergeordnete Rolle.

Dennoch bestimmen Boden und Klima die Variation und Rebsorten der Weine im Bordeaux. Die Landschaft des Bordelais ruht auf einem riesigen Kalksteinsockel aus demTertiär. Dieser tritt allerdings nicht überall zutage, sondern ist zumeist von Ablagerungen aus Sand und Kies bedeckt. Von den Flüssen Isle, Dordogne und Garonne herangetragen, können sie im Médoc sie mehrere Meter dick werden. Diese Kiessandkuppen ermöglichen tiefes Wurzeln der Reben und perfekten Wasserabzug. Auf ihnen wachsen daher die meisten Spitzenweine, die Grand Cus. Die tieferen Böden in unmittelbarer Lage der Flüsse sind dagegen für den Qualitätsweinbau ungeeignet. Im Libournais sind die Verhältnisse komplizierter. In Saint-Émilion bietet das Kalkplateau ebenfalls hervorragende Bedingungen für die Reben. Andere Spitzengewächse wachsen dort auf Molasse, im benachbarten Pomerol teilweise auf Kiessand oder Lehmböden.

Warum sind Wein im Médoc fruchtiger und in Saint-Èmilion und Pomerol sanfter und voller? Typisch sind im Bordeaux sind auch die unterschiedlichen Rebortenbetonungen am linken und rechten Ufer. Betont Merlot die Weine im Medioc und Graves, so ist im Libournais Cabernet Franc vorherrschend. Woran liegt das?

Bordeaux-Weine sind typischerweise Cuvées mehrerer einzeln vinifizierter Parzellen und Rebsorten. Merlot und Cabernet Sauvignon spielen die Auptrolle, Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec ergänzen das Profil. Die kunstvolle Assemblage der verschiedenen Partien dient dazu, den spezifischen Charakter des Terroirs und den Weinstil des Chateaus hervorzuheben. Wir wollen Chateaus und Terroir einal genauer ansehen.

Außerdem entfällt knapp 20 % der Produktion im Bordeaux auf Weißwein. Die aus Sauvignon Blanc und Sémillion gekelterten Spitzenweißweine und edelsüßen Weine Sauternes und Barsac sind weltberühmt. Muscadelle und Colomard ergänzen das einfachere Weißweinprofil. Und seit 1991 gibt es auch eine Appellation für Crémant de Bordeaux. Wo finden wir diese Wein im Bordelais?

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freitag, den 30. Oktober 2020, Prkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Sie haben an diesem Termin keine Zeit? Schreiben Sie uns, wir setzen Sie und weitere Interessenten für das Seminar auf eine Liste. Ab 6 Personen finden wir für Sie einen individuellen Termin!

Preis:

49.- Euro p.P.

Beginn & Dauer:

19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

Anmeldung & Buchung:

www.shop.zeitfuerwein.com

Auswahl (Bordeaux). Nach Ihrer Online-Seminarbuchung erhalten Sie eine Bestätigungsmail und haben Anspruch auf einen Platz in Ihrem gebuchten Seminar. Die Anmeldungs- und Terminbestätigung zum gewünschten Seminar erfolgt darauf separat per Mail.

Oder Sie nehmen direkt Kontakt auf und buchen Ihr Seminar persönlich unter :

karen.koehler@zeitfuerwein.com

Tel: ++49.(0)152.53416312

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Herkunft & Terroir Spezial #6 – Rhone

Entlang der Rhone

Die ersten Weinreben kamen vermutlich 600 Jahre vor Christi Geburt mit griechischen Siedlern ins Rhônetal. Darauf folgten die Römer, die rießige landwirtschaftliche Flächen schufen, auf denen Weinanbau und Weinherstellung im Rhônetal ihren Anfang nahmen. Die Rebstöcke wurden an teilweise sehr steilen Hängen gepflanzt, einheimische Sorten, die besonders gut an die klimatischen Verhältnisse angepasst waren. Die begünstigte die flußnahe Lage begünstigte den Handel mit Weinen und so befinden wir uns hier in der historischen Wiege des französischen Weinhandels. Denn die systematische Verbreitung des Weinbaus in Frankreichs erfolgte historisch im 1. Jahrhundert im Rhônetal, im 2. Jahrhundert in Burgund und Bordeaux und im 3. Jahrhundert an der Loire, imer bedingt durch die begünstigte Handelslage an Flüssen.

Als zweitgrößtes Weinbaugebiet Frankreichs, erstreckt sich die Region Vallée du Rhône heute über fast 71.000 Hektar und ist eines der vielfältigsten Anbaugebiete Frankreichs. Es umfasst 16 Cru-Lagen, 18 Côtes du Rhône Villages und zwei Vins Doux Naturels (natürlicher Süßwein). Unterschieden in die nördliche und südliche Rhone bringt das Rhonetal eine vielzahl an charaktervollen und klassifizerten Besonderheiten hervor, wovon die körperreichen Rotweine 80 % der Produktion ausmachen. Die Besonderheite spezieller Rosé- und Weissweinapelatonen und einer (14 % Roséweine und 6% Weißweine 6 %). ruden das Geschacksprofil an der Rhone jedoch auf höchstem Niveau ab.

Das Klima an der Rhône begünstigt gute Anbaubedingungen. Der Mistral hat eine reinigende Wirkung, die Sonneneinstrahlung lässt die Trauben schön reifen. Das hier vorherrschende Rebsortentrio Grenache, Syrah und Mourvèdre ließ sogar auch Winzer ausserhalb der Rhone mit soganannten GSM-Blends zu experimentieren. Jdoch bleiben die Rhoneweine mit ihrem Rebsortenspiel bis zu 14 verschiedenen Rebsorten in einem Wein zu etwas ganz besonderen. Weine wie Condrieu und Hermitage & Co sind in der ganzen Welt berühmt.

Mit welchen Rebsorten haben wir es nun zu tun, und wie kommen Sie in welcher Lage wie zur Geltung und warum? Von Cornas, Cote Rotie, Condrieu bis Chateeauneuf du Pape und Hermitage.

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freitag, den 26. September 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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49.- Euro p.P.

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19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

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Herkunft & Terroir #5 – Duero & Douro

Entlang des Duero & Douro – von Spanien nach Portugal

Die Geschichte des Weinbaus im spanischen Ribera del Duero ist lang. Im Jahr 1972 entdeckte man bei der Ortschaft Banos de Valdearados ein nahezu 2000 Jahre altes römisches Mosaik auf dessen Größe von 66 m² die Gottheit Bacchus mit Ariadne und Ampelos dargestellt ist. Es ist jedoch der Fluss Duero, der dem 115 km langen und etwa 35 km breiten Weinbaugebiet seinen Namen gegeben hat. Das Gebiet vereint Teile der umliegenden vier Provinzen und ist Teil der kastilischen Hochebene. Die Tallagen befinden sich daher auf einer Höhe von 750 bis 850 m. Außerhalb der Lagen am Fluss sind die Böden sandig und liegen auf Gesteinsschichten aus Kalkstein, eine ganz andere Weinwelt.

Auf einer per Gesetz auf 15.000 Hektar begrenzten Rebfläche hier zu 80 Prozent Rebstöcke der Sorte Tinta del País (Tempranillo), die die besten Weine des Duero hervorbringen, geprägt durch das unverkennbare Landklima mit heißen Sommern und strengen Wintern. Darüber hinaus sind auch im Sommer die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nach sehr groß. Dies führt zu stark gestressten Weinreben mit niedrigen Erträgen. Gepaart mit dem meist sehr hohen Rebenalter ist dies die ideale Grundlage für große Weine!

Aber auch Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinta, Malbec, Merlot und als einzige weiße Rebsorte Albillo werden im Ribera del Duero kultiviert und eröffnen ein spannendes weiteres Geschmackspotenzial für die Region.

Die portugiesische Weinbauregion entlang des Douro ist ebenfalls nach dem gleichnamigen rund 900 Kilometer langen Fluss benannt. Die Rebflächen liegen an dessen oft sehr steilen Hängen mit extremer Neigung. Es handelt sich eigentlich um eine Doppelappellation, wobei „Douro = Normalwein“ und „Porto e Douro = Portwein“ bedeutet. Von den insgesamt knapp 40.000 Hektar umfassenden Bereich sind 33.000 Hektar für den Portwein (Schieferböden) und 7.000 Hektar für den Normalwein (Granitböden) klassifiziert. Rund die Hälfte wird je nach Qualität des Jahrganges aber auch von den Portwein-Bereichen als normale Weine verarbeitet. Wie schmecken diese Weine und was ist Portwein?

Spanien und Portugal im Gegensatz, Rebsorten und Weinstile entlang des Duero und Duoro im Vergleich.

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freitag, den 18. April 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

Freitag, den 24. April 2020, Obere Strasse 62, 87700 Memmingen. 

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Herkunft & Terroir Spezial #4 – Süditalien

Heute und morgen

Weine aus Süditalien boomen und das ist bestimmten Regionen zu verdanken. Allen voran geht Sizilien, in keiner anderen süditalienischen Region finden sich so viele Top-Produzenten, wie z. B. Planeta, Cusumano, Tasca D’Almerita oder Donnafugata. Was haben diese Pioniere für die Region bewirkt und welche neuen Wege sind sie gegangen? Die 2013 eingeführte DOC Sicilia galt vor allem dem Nero dÁvola, aber auch der Etna Rosso und die Rebsorten Nerello Mascalese und Nerello Cappuccio sind erwähnenswert. Ganz zu schweigen von den wunderbaren weißen Rebsorten Grillo, Zibibbio, Cataratto & Co.

Neben Sizilien locken Apulien und Kampanien mit Nero d’Avola, Primitivo und Aglianico in ihre neue Welt.

Neben Sizilien zeigen aber auch Apulien und Kampanien mit ihren Weinen aus Primitivo und Negroamaro. Apulien mit 105 000 Hektar Reben, groß wie Deutschland oder Südafrika, produziert auf fruchtbaren Ebenen und sanften Hügeln Unmengen an trivialem Wein. Aber eine ganze Anzahl engagierter Winzer zeigen wie Primitivo di Manduria, Salice Salentino und andere zu heute international bekannten Weinen wurden.

Was macht diese Weine so besonders? Was kann Kima und Sonne in Süditalien heute und wie sieht das morgen aus?

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freistag, den 06. März 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Herkunft & Terroir Spezial #3 – Toskana

Gestern und heute

Der Weinbau in der Toskana hat eine lange Tradition. Etrusker und Römer kultuvierten hier bereits Weinbau. Später, zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert begannen Mönche auf den Hängen Weinreben zu pflanzen. Und erst viel später entdeckten dann die Adligen und Bauern den Weinanbau für sich als Ertragsquelle.

Qualitativer Weinbau und erste Untersuchungen und Anleitungen über Mischverhältnisse, Gärungsmethoden und Herkunftsbezeichnung stammen daher bereits aus dem Jahr 1716 von Cosimo III. de‘ Medici. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte Baron Ricasoli dann eine Mischung aus den Traubensorten Sangiovese und Canaiolo und erschuf so den weltbekannten Chianti Classico. Welche Erkennnisse führten zu seinen Ergebnissen und sind sie noch heute von Bedeutung?

Es folgte in den 1950er und 1960er Jahren das große „Bastkorbdesaster“. „Masse statt Klasse“ führte zum Absturz, Chianti mutierte zu einem dünnen, säuerlichen Wein und verlor an Bedeutung.

Erst in den 1970er Jahren experimentierte Antinori mit neuen Methoden, holte sich Rat vom Frankreichs großen Weinexperten Peynaud und entwickelte mit seinem weltklasse Önologen Giacomo Tacchi den ersten Supertuscan Tignanello. Adel verpflichtet, und so gilt die neue Generation der Adelsfamilien Barone Incisa della Rochetta und Antinori gemeinsam mit Giacomco Tacchi und dem zeitgeich im Bolgheri produziertem Sassicaia als Wegbereiter einer neuen Moderne. Neue Rebsorten und eine völlig neue Art Wein in der Toskana auszubauen bewirkten fast eine Revolte. Was war genau passiert?

Auch auf den Chianti und Rebflächen hatte diese Moderne einen großen Einfluß. Es folgte eine weitreichende Reformation der Klassifizierungen, weitere Anbaugebiete in der Toskana wurden neu entdeckt und sogar ganz neu klassifiziert. Seit den 80er Jahren gibt es nun die neuen Weine aus dem Bolgheri, der Maremma und weiteren Gebieten. Wodurch unterscheiden sie sich? Und welche Entwicklung hat der Chianti in der Zwischenzeit bis zur neuesten Klassifierung zum „Chianti Classico gran selezione“ von 2009 gemacht? Und was ist eigentlich mit Brunello und den Weinen aus Montepulciano geschehen?

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freistag, den 16. Oktober 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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49.- Euro p.P.

Beginn & Dauer:

19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

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Auswahl (Toskana). Nach Ihrer Online-Seminarbuchung erhalten Sie eine Bestätigungsmail und haben Anspruch auf einen Platz in Ihrem gebuchten Seminar. Die Anmeldungs- und Terminbestätigung zum gewünschten Seminar erfolgt darauf separat per Mail.

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Basics Spezial #4 – Sherry

Fino, Manzanilla, Oloroso & Co

Bereits seit mehr als 3.000 Jahren wird in der Region Jerez Wein produziert und schon im Jahr 1933 wurde das Kontrollgremium „ Consejo Regulador de la Denominación de Origen Jerez-Xérès-Sherry” gegründet, welches bis heute die Qualität, die Herstellung und den Export dieses Weißweines regelt. Nur Sherry, welcher nach den traditionellen Methoden im andalusischen „Sherry-Dreieck“ – in der Region um die Städte Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María produziert wird, darf demnach den Namen Sherry tragen. Im Jahr 2000 ist zudem eine Alterszertifizierung implementiert worden. Diese bezieht sich auf das Durchschnittsalter des Weins. VOS steht für einen sehr alten Sherry von 20 Jahren und VORS für einen sehr alten, seltenen Sherry von 30 Jahren.

Sherry darf zudem ausschließlich aus den drei Weißweinsorten Palomino, Pedro Ximénez und Muskat d’Alexandria hergestellt werden. Mehr als 90 % der Rebfläche sind dabei mit der klassischen Sherry- Rebsorte Palomino Fino bepflanzt.

Wie enstehen nun aber die nun die neun verschiedenen Sorten Sherry? Fino, Manzanilla, Manzanilla Pasada, Amontilado, Oloroso, Palo cortado, Cream, Pale Cream und Pedro Ximénez – worin liegt der Unterschied?

Die unterschiedlichen Sherry-Sorten entstehen durch unterschiedliche Anfagsalkoholgehalte und somit Unterschieden bei den Ausgangsweinen. Ausserdem verschiedenen Arten der Oxidation, dem unterschiedlichen Ausbau und variiertem Reifeprozess. Wir sehen uns in diesem Seminar nun die verschiedenen Sherrysorten genau an und erklären die Unterschiede. Dazu stellen wir Ihnen die traditionsreichsten Hersteller vor.

Es stehen sieben Weine zur Verkostung. Brot, Wasser & kleine Snacks.

Termine:

Freitag, den 03. April 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm. 

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Beginn & Dauer:

19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

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Basics Spezial #3 – Vielfalt Portwein

White, Ruby, Tawny, LBV & Vintage

Im 13. Jahrhundert wurden im Dourotal neue Weingärten angelegt und der Vinho de Lamego, der Vorgänger des Portweins produziert. 1373 unterzeichneten die Portugiesen mit den Engländern ein Handelsabkommen, das sie berechtigte, für die Lieferungen von Vinho de Lamego Kabeljau vor der britischen Küste zu fischen. In einem Kloster hatten englische Kaufleute den sogenannten „Priest-Port“ entdeckt. Was war das? Und warum wurde Wein aus Porto, der Vinho da Porto so weltberühmt und zum internationalen Handelsgut?

Die Bezeichnung „Porto“ für Weine aus dem Dourotal konnte dann erstmals für das Jahr 1678 in alten Zolldokumenten nachgewiesen werden. Dabei waren ursprünglich Anbau, Kellerei und Handel des Weines streng getrennt. Der Weinanbau im Douro-Gebiet war fest in portugiesischer Hand, währen der Exporthandel in Porto zu einem großen Teil von internationalen Portweinhäusern mit Ursprung aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden dominierte. Die Namen der heute seit Generationen bestehenden renomierten Handelshäuser Graham’s, Forrester, Warre’s, Taylor Fladgate & Yeatman, Cockburn Smithes,Kopke, Andresen und Niepoort zeugen heute noch davon.

Im Jahre 2001 wurde der klassische Portwein Bereich Douro (Alto Douro) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es ist das Herzstück des Qualitätsweinbaus, hier gedeiht das beste Rebmaterial für den berühmten Portwein. Neben der Qualität des Jahrganges und des Rebmaterials entscheidet der Zeitpunkt der Umfüllung, die Art und Dauer der weiteren Lagerung den Charakter eines Portweines. Wie enstehen Ruby, Tawny, LBT, Vintage & Co und wie sieht die Vielfalt des Portweines heute aus? Die autochtonen Rebsorten Touriga Nacional, Touriga Francesca, Tinta Roriz , Tinta Barroca, Tinto Cão und Tinta Amarela bestimmen bis heute das Rebsortenprofil von Portwein, ergänz von den weißen Rebsortne Malvasia Fina, Codega und Rabigato für den White-Port. Warum ausgerechnet diese Rebsorten?

Im Laufe der Zeit vermischten sich Produzenten und Händler. Mit dem Beitritt zur EU und den Subventionen für die Landwirtschaft gingen immer mehr auch kleinere Weingüter am Douro dazu über ihren eigenen Portwein zu produzieren. Waren diese teils sehr alten Quintas früher die Lieferanten der großen Portweinhäuser, so greifen diese heute als Familienbetriebe auftretenden Produzenten auf ihre eigenen Schätze in den Fässern zurück. Wer sind diese Produzenten und wie sieht die Portweinwelt heute aus?

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Termine:

Freitag, den 31. Januar 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Basics Spezial #2 – Alles andere als normal

Petnat, Orange, Amphore, biologisch und biodynamish

Petillant Naturel (kurz: Petnat) ist die neue Spielwiese, auf der sich vor allem Jungwinzer tummeln, ganz besonders all jene, die ihren Weg fernab von Reinzuchthefen und Konventionen gehen. Und es ist gleichzeitig die ursprünglichst Art der Flaschengärung.

Über Jahrzehnte hinweg war das Weinmachen keinerle Moden unterworfen. Von Winzern wurde nur handwerkliche Routine verlangt; sie sollten einfach nur verlässliche Weine keltern. Seit ein paar Jahren jedoch sind Naturweine, auch „Orange Wines“ genannt in aller Munde. Diese Naturweine sind umstritten, riechen nach Joghurt oder Schnaps und haben meist ein erbärmliches „Stinkerl“. Und sind vor allem für viele eine Herausforderung, sogar lange Zeit nur widerwillig trinkbar.

Biologische und biodynamisch ist jedoch für viele Winzer die neue Zukunftsformel und signalisieren Aufbruch und Rückkehr zu gleich. Es ist also Höchstze Zeit für eine kritische Analyse und Verständnis der neuen Naturweinszene!

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Termine:

Freitag, den 08. Mai 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Basics Spezial #1 – Barrique

Fuder, Pièce, Pipe & Co

Die Franzosen wenden das Verfahrendes Barriqueausbaus seit mehr als 200 Jahren an. Anfang des 19. Jahrhunderts machte als einer der ersten Louis-Gaspard dÈstournel die Erfahrung, dass einige in Übersee nicht verkaufte und wieder retour gekommene Weinpartien nach dem Rücktransport geschmacklich besser geworden waren. Er beschloss, alle seine Weine vor dem Verkauf in Holzfässern zu transportieren. Die Engländer als Abnehmer von Bordeauxweinen bemerkten zudem, dass der im Holzfass transportierte Wein haltbarer wurde und verlangten nach dieser Qualität. Erst viel später wurde das Toasting üblich und weltweit kam der Barrique-Ausbau im großen Umfang ab den 1970er-Jahren in Mode. Das ist die Geschichte des „Barriques“, aber was ist ein „pièce“ und was wird weiter verwendet?

Grundsätzlich erfolgt bei der Reifung im Fass eine Wechselwirkung zwischen den im Wein enthaltenen Gerbstoffen und den aromatischen Substanzen des Eichenholzes wie Eugeno, Furfural, Tannin, Terpen und Vanillin. Im Wein entsteht dadurch je nach der verwendeten Holzart, der Art des Holzschnittes der Fassdauben und vor allem der Intensität des Toasting typische Geschmackstöne. Dabei sind jedoch für den Barrique-Ausbau vornehmlich die Rotwqeinsorten Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot, Nebbiolo, Pinot Noir, Sangiovese, Syrah oder Tampranillo geeignet, ausserdem die Weißweinsorten Chardonnay, Macabeo, Sauvigon Blac, Sèmillon und Viognier.

Wie verändern sich nun die Weine durch den unterschiedlichen Faßausbau und warum werden in welchen Regionen welche Rebsorten in welchen Fässern ausgebaut?

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Termine:

Freitag, den 13. März 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Preis:

49.- Euro p.P.

Beginn & Dauer:

19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

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Dagustieren Spezial #7 – Elsaß

Wein, Paté & Escargot

Der Elsässer Wein gilt bei vielen Geniessern als angestaubt. Allzu lange haben die großen Kellereien ihre Kunden mit schlechtem Edelzwicker gelangweilt, haben sich von reifen Jahrgängen zu üppiger Süsse verführen lassen. Irgendwann waren die Weine Rheines nicht mehr die trockene Alternative zu den deutschen Süsslingen, sondern alkoholreicher, mächtiger und zuckriger als die Rieslinge oder Burgundersorten in Baden oder in der Pfalz – auch Deutschland hat sich verändert.

Doch einige Winzer waren schon immer die Ausnahme und auch neue junge, engagierte Winzer versuchen die Mostgewichte nicht auszureizen und erhalten bei Riesling, Muscat und Pinot gris die wunderbare Frische und Mineralität.

Die Elsässer Weine entstammen sieben Hauptrebsorten: Sylvaner, Pinot Blanc, Riesling, Muscat, Pinot Gris, Gewurztraminer und Pinot Noir und die außergewöhnlich guten Bodenverhältnisse bringen zudem 51 AOC Alsace Grands Crus hervor, sie stellen jedoch lediglich 4 % der gesamten Weinproduktion im Elsaß dar.

Wir verkosten die Elsäßer Weine und schrecken auch vor den restsüßen Vertretern nicht zurück, denn zu den wunderbaren Pasten sind sie der perfekte Begleiter.

Es stehen 5 Weine zur Verkostung. Brot, Wasser, Paté & Escargot.

Termine:

Samstag, den 17. Oktober 2020, Parkstrasse 3, 89073 Ulm.

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Preis:

59.- Euro p.P.

Beginn & Dauer:

19.00h – 21.00h, 2 Stunden.

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